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Der Tierarzt wird wie bei einer Infusion eine sogenannte Braunüle setzten und meist mit einem Stich, der von Pferden meist nicht registriert wird, an der Haut fixieren.
Die Spritze ist recht groß, da ca. 100 ml benötigt werden.
Innerhalb weniger Sekunden, nachdem der Tierarzt begonnen hat, das Narkosemittel zu spritzen, wird das Pferd Schlaftrunken zusammenklappen noch bevor die Spritze leer ist. Daher ist es Ratsam, die Braunüle zu fixieren, da es vorgekommen ist, dass sie ohne Fixierung herausgerutscht ist. Es ist zwar nichts dramatisches geschehen man musste lediglich am schlafenden Pferd nochmals einen Venenzugang legen.
Kurz (unter etwa 60 Sekunden) nachdem die Spritze leer ist, hört das Herz des Pferdes zu schlagen auf und es ist vorbei....
Manchmal wird das Pferd vorher sediert - also ein Beruhigungsmittel gespritzt und anschließend wird die Überdosis Narkosemittel gespritzt. Hier kommt es anscheinend vor, daß das Pferd sich länger auf den Beinen hält - was jedoch ebenfalls völlig in Ordnung ist. Auch hier tritt der Tod in etwas 60 Sekunden ohne erkennbare Reaktionen des Pferdes ein.
Der Tierarzt wird nach einigen Minuten nochmals das Herz abhorchen um sicherzustellen, dass das Pferd wirklich tot ist.
Es wird empfohlen, den Leichnam des Pferdes noch mehrere Stunden liegen zu lassen, bevor die Tierkörperbeseitigungsanstalt den Leichnam abholt, damit wirklich sichergestellt ist, dass das Pferd tot ist. (Viele Pferdebesitzer warten sogar 24h, da man sagt, dass dann die Seele den Körper verlassen habe.)
Wir möchten nochmals betonen, daß die Verwendung von Eutha 77/Esconarkon sicher ist, da selbst falsche Dosierung keine fatalen Folgen hat.
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