Pferde-Euthanasie geflügeltes Pferd


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Zitate von Betroffenen aus Foren

Zum sehr umstrittenen T61



1.
Genau, lasst Eure Pferde einschläfern !!! So wie eine Bekannte von mir (also keine Märchengeschichte), die hat ihr Pferd einschläfern lassen wollen. Tierärzte gaben dem Pferde die Spritze (war sogar in einer Pferdeklinik mit suuuuper Ärzten) und Pferd kämpft eine halbe Stunde lang !!!!!! Ihm knicken die Vorderbeine ein, aber er versucht immer wieder aufzustehen ... alles in ihm kämpft gegen den TOD ... sein Herz, sein Kreislauf, alle Organe beginnen nur noch auf Sparflamme zu laufen ... aber er kämpft ... weiter ... bis einer der Tierärzte ihm noch eine weitere Spritze gibt ... und dann liegt er endlich da ... schafft es nicht mehr aufzustehen ... sein Blick ist glasig und leer - WAS HABT IHR MIR ANGETAN ???
Sooooooo kann das auch aussehen !!!


2.
Letzten Freitag musste meine alte Tammy spontan eingeschläfert werden. Meine TA war natürlich prompt mehr als 200 km entfernt einem Pferd den Halswirbel einrenken. Super, was tun? Hab in der Not einen anderen TA gerufen. Als ich ihn auf eine Narkose ansprach, meinte er, dass es bei seinem Mittel absolut unnötig sei und das Pferd sofort einschlafen würde. Ich könne gaaaaanz beruhigt sein und meinem Pferd unnötiges längeres Leiden ersparen.
So, und es war wieder der Horror. Todeskampf während der ersten Ampulle, Nadel rutscht raus, muss nochmals einstechen und erst am Ende der zweiten Ampulle hört sie auf sich aufzubäumen. Die Augen entsetzt geweitet, die Nüstern in Panik aufgerissen...ich hab Rotz und Wasser geflennt. Wie konnte ich ihr das antun. Dann endlich wurden die Augen trüb. Bis zum Herzstillstand nochmals 5 min. Ich könnte toben über meine Dummheit, dem fremden TA zu vertrauen! Aber ich war so fix und fertig, weil sie so Schmerzen hatte. Und jetzt les ich das hier mit Eutha 77 contra T61, seh auf den Abgabebeleg: da steht fett und breit T61!!! Hilfe!!! Jetzt bin ich ganz erledigt. Ich hatte zwar gehört, dass es Schwierigkeiten geben kann, aber ich wusste nicht, dass es an diesem Sch...mittel liegt. Kann das nicht verboten werden??? Das kann doch nicht zugelassen werden?! Jetzt könnt ihr natürlich sagen: Selber schuld, hättest du dich vorher besser informiert! Hab halt auf meinen TA vertraut, die immer sagte, dass es keine Probleme geben wird (weil ich doch Angst hatte, dass so was passieren kann) - so dumm kann es auch laufen. Ich könnte nur noch heulen, weil ich das meiner armen Süssen angetan hab!
Leute!!! Besteht auf Narkose!! Besteht auf die Abgabe von Eutha77 und nie und nimmer T61, denn das gehört verboten!!!!!!!


3.
Ich kanns noch gar nicht fassen, was ich heute erfahren habe!
Vor einiger Zeit hatte ich schon mal irgendwo gepostet, dass meine Freundin ihre Stute einschläfern lassen musste und dass nicht alles so glatt ging. Jetzt weiß ich mehr! Es hat 10 Minuten gedauert! Der TA, der auch unserer ist, hat T61 ohne Narkose verwendet, man kann von Glück reden, dass es so "schnell" ging. Er musste zwei Spritzen geben. Vorher hat meine Freundin ihn gefragt, was er da nommt, weil ich ihr auch schon mal von dem, was ich auf dieser Seite gelesen hatte, erzählt hatte. Und jetzt ratet mal, was dieser "Tierarzt" gesagt hat! "Es ist kein anderes Mittel auf dem Markt." Ich habe eine Stinkwut! Wegen so einem Menschen musste ein Pferd unnötig leiden und zehn Minuten lang mit dem Tod kämpfen! Ich werd ihn demnächst darauf ansprechen. So etwas kanns doch nicht geben!!!

4.
als ich noch ein Pflegepferd betreute, schon einige Jahre her, wurde dort ein Westfale eingeschläfert, aber um in den Stall von meinem Pflegepferd zu kommen, musste ich auch durch die Box von dem Westfalen.
Ich ohne irgendwelche Vorahnung, nahm die Schubkarre, machte die Tür vom Stall auf und sah das Pferd darin liegen!
Ich stand dort, rührte mich keinen Zentimeter mehr und starte das Pferd an, das dort auf dem Boden der Box lag!
Ich dachte, die Box wäre leer, da ich kein Pferd sah und ich wollte ja nur den Stall sauber machen!
Das möchte ich nie wieder erleben, da das Pferd noch lebte und alles mitbekam!
Man hörte sogar noch seinen Atem, er stöhnte bei jedem Atemzug und es war einfach nur "Tierquälerei!"
Dann kam die Besitzerin heulend aus der Stallgasse gerannt und zog mich dort weg, der TA und sie waren nur für ein paar Minuten weg, da er noch eine Spritze mehr benötigte und somit niemnad beim Pferd war, dann spritzte er ihm noch einmal etwas und dann sah ich nur noch, wie er aus der Box kam und nickte!

Die Besitzerin meines Pflegepferdes sagte zu mir, es wäre ein Mittel gewesen, das dass Pferd noch sehr lange bei Bewusstsein hält



Letzten Freitag musste meine alte Tammy spontan eingeschläfert werden. Meine TA war


Zitate zu Eutha 77


1.
HI, meine pferde werden alle wenn es soweit is eingeschäfert.Habe lange mit dem Ta darüber geredet.Wenn es richtig gemacht wird ist es egal welches Mittel man nimmt.Sie legt die Pferde vorher erst in Vollnarkose, ist glaube ich auch Pflicht, und erst dann kommt das "Gift", aber davon bekommt das Pferd nichts mehr mit, anders als auf dem Schlachthof.Ich wollte auch lieber einschlafen, als erschossen zu werden.

2.
Das zweite Pferd war ein 34 jähriger Warmblüter den ich 5 Jahre lang in Pension gehabt habe. Als es soweit war und er nicht mehr selbständig fressen konnte, wünschte der Besitzer einschläfern durch die Spritze. Unser Alterchen wurde wie immer (also absolute Gewohnheit) an seinen Putzplatz geführt und erhielt die Narkose. Er fiel relativ sanft um und erhielt dann die todbringende Spritze. Seine Augen flatterten noch ein paar Minuten und ich hatte seinen Kopf auf dem Schoß so das er beruhigt einschlafen konnte.

3.
Mein TA hat jedes Mal zuerst eine Beruhigungsspritze gegeben und dann die "Erlösungsspritze".
Es ist sehr schnell gegangen, das zweite Mal war es fast zu schnell, obwohl das Pferd noch jung und gesund war....(er hatte sich die an der Wirbelsäule verletzt und konnte nicht mehr aufstehen)


4.
Ich habe eine Pferd einschläfern lassen müssen - es verlief friedlich, der Arzt hat erst zwei Betäubungsspritzen gegeben und sie ist dann nicht umgefallen sondern hat sich ruhig hingelegt - ich muß aber dazu sagen daß diese meine große Pferdeliebe sich wirklich aufgegeben hatte und nicht mehr wollte - dann erst, als sie lag hat der TA das Mittel zum Einschläfern gegeben ( ich bin mir nicht sicher ob es nicht auch T61 war ??? ) und eine Überdosis gespritzt damit nichts schief geht. Er hat die ganze Zeit erklärt "Wenn ein Mensch so ein Auge hat dann kann man ihn nicht mehr zurückholen" und das war irgendwie gut


5.
Im letzten Jahr mussten wir eine erst 10-jährige Stute einschläfern lassen, wegen schwerer Dmpfigkeit. Sie sprach auf Cortison nicht mehr an, an einem sehr heissen und schwülen Tag bekam sie akute Atemnot, stand nach Luft ringend und nassgeschwitzt da. Ihr Cortison hatte sie erst 3 Tage vorher bekommen. Unser Tierarzt ist Fachtierarzt für Pferde, kannte und behandelte diese Stute seit Jahren und hat auch mein volles Vertrauen. Er riet mir zum Einschläfern mit Eutha 77. Da die Stute aber extrem misstrauisch gegen Fremde war und er auf "Nummer Sicher" gehen wollte, wurde folgendes abgesprochen:
1. ein sofortiges Kurzzeitcortison in sehr
hoher Dosierung kupierte diesen Anfall
noch bis zum späten Abend. Die Zeit zum
Einschläfern wurde auf 21 Uhr abends fest-
gelegt.
2. Um 20 Uhr sollte die Stute etwas Kraft-
futter mit Vetranquil (hat er dagelassen)
bekommen, und ab diesem Zeitpunkt in der
Box bleiben. Ein zweites Pferd wurde zur
Beruhigung in die Nachbarbox gestellt.
3. Einige sehr pferdeerfahrene Helfer
sollten für Ruhe und das Fernbleiben von
Neugierigen sorgen (ist auf unserem Hof
nötig gewesen)
4. Um 20.50 tauchte der Tierarzt auf. Die
Helfer bezogen Posten, ein Helfer blieb
beim Nebenpferd in der Nachbarbox.
5. Die Stute bekam in der Box eine Be-
ruhigungsspritze und es wurde eine Brau-
nüle gelegt und mit einer Schlinge ge-
sichert.Ich hatte meine Stute am Kopf.
6. Als die Sedierung zu wirken begann,wurde
die Stute einige Meter aus der Box
hinter den Stall auf den vorgesehenen
Platz geführt (an diesem Platz wird auch
geputzt etc. der Boden ist Erde)) Das
Nebenpferd kam mit.
7. Erst, als diese Sedierung voll wirkte und
die Stute absolut teilnamslos war, wurde
das Nebenpferd weggeführt. Die Stute re-
agierte darauf nicht mehr...
8. Es wurde über die Braunüle eine Vollnar-
kose gegeben.Sie hat sich ganz ruhig hin- gelegt. Erst als diese Narkose voll
wirksam war - unter Kontrolle de Reflexe -
- wurde Eutha 77 gespritzt. Der Tierarzt
kontrollierte mehrmals nach, aber sie war
- laut seiner Aussage - schon 30 Sek. nach
der Verabreichung von Eutha 77 tot.

6.
Als meine Lieblingsstute eingeschläfert werden mußte, war sogar mein TA kurz nervös, weil er weiß, wie sehr ich an ihr hing.
Obwohl sie als ich sie bekam, sich nur von mir anfassen ließ, war sie ganz ruhig, als der TA die Braunüle setzte. Sie kannte ihn nun schon ne Weile und er geht immer super mit den Tieren um. Sie futterte Leckerle aus meiner Hand, als der TA die Spritze mit Eutha gab. Wirklich einen Bruchteil später sackte sie tot zusammen. Ich weiß das genau, weil ich ihren Kopf in meinen Händen hielt und praktisch mit auf den Boden gezogen wurde. Der TA wollte sie halten, aber dieses Pferd wollte ich nicht aus den Händen geben, vor allem nicht in ihren letzten Minuten. Er hat sofort den Augenreflex geprüft, der nicht mehr vorhanden war.
So muß und kann das gehen, wenn der TA was taugt und das richtige Mittel genommen wird.
Übrigens war auch "ihr" Wallach direkt dabei und stand ganz dicht bei uns, so waren alle ruhig und sie ganz "beschützt". Und so kann ich ruhigen Gewissens auch an ihren Tod denken.

Ich hielt meinen Kleinen am Kopf und er bekam zunächst eine Sedierung, von der er fast schon im Stehen schlief. Nach einer Viertelstunde war die volle Wirkung der Beruhigungsspritze erreicht und er bekam eine Braunüle gelegt. Die Tierärztin war superlieb und hat sogar die Druckinfusion mit dem Narkosemittel in warmem Wasser
angewärmt, damit es ihm nicht unangenehm ist! Nach ein paar Sekunden knickte er hinten weg und legte sich hin, bald darauf schlief er ganz. Dann spritzte sie ihm T61, er schnaufte noch dreimal und war dann erlöst. Ich konnte ihn die ganze Zeit streicheln und er ist in meinen Armen gestorben. Es war kein Moment dabei, den ich als unschön empfunden hätte - im Gegenteil: schöner und friedlicher kann ein Pferd nicht sterben. Ich war so froh über den Ablauf und die angenehme, warme Atmosphäre, dass meine Erleichterung meine Trauer zunächst überwog.


7.
Das letzte Einschläfern (zum Glück noch nie bei meinen) ging sehr schnell, der TA ist bei dem Pferd geblieben und kam nach etwa 3-4 Minuten raus und sagte, das Pferd ist ganz friedlich eingeschlafen. Er ist dennoch geblieben und hat im Abstand von 5 Minuten etwa 2 bis dreimal immer nachgeschaut, nur zur Sicherheit.


Zum Merkblatt:

ich war in einigen Pensionsställen und überall war einschläfern möglich. Allerdings weist er auf eine wichtige Sache hin: Man sollte unbedingt mit dem Stallbesitzer absprechen, wie das auf dem Hof so gehandhabt wird. Und unbedingt den schlimmsten Notfall absprechen, wenn ihr absolut nicht zu erreichen seid. Also, welcher Tierarzt (und evtl. die zweite Wahl), welches Mittel, welche Methode etc. Am besten schriftlich vereinbaren und als Anhang zum Einstellvertrag!


Noch etwas...ich habe diesen Tierarzt mal auf die unterschiedlichen Meinungen bezüglich T61 und Eutha 77 angesprochen. Er meinte - aber hinter der vorgehaltenen Hand -
das Hauptargument vieler seiner Kollegen gegen Eutha 77 sei die sehr strenge Abgabekontrolle. Es muss ein lückenloses Bestandsbuch geführt werden, wenn da mal aus Versehen eine Flasche runterfällt, hätte man jede Menge Ärger und muss doppelt und dreifach begründen. Bei T61 sei diese Kontrolle wesentlich lascher. Außerdem sei Eutha 77 etwas teurer, er hätte selbst schon einige Fälle gehabt, wo ein Pferdebesitzer beim Thema "Einschläfern" erstmal nach den Kosten fragt

www.pferde-euthanasie.de