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Eigentlich ist die Antwort einfach: "Was du nicht willst, was man dir tut, das füg' auch keinem andren zu"
Pferde sind sehr, sehr feinfühlige Wesen - wie jeder gute Reiter weiß - sie "ahnen" Dinge voraus, die man von ihnen verlangt und sind genauso leidensfähig und schmerzempfindlich wie wir Menschen. Nur weil Pferde manchmal ruhig den Schlachthof betreten bedeutet dies nur, daß sie die instinktive und präsente Gefahr verdrängen, weil sie Gehorsam gegenüber dem Menschen gelernt haben.
Dann ist der Bolzenschuss, mit dem die Schlachtung eingeleitet wird keinesfalls tödlich, sondern lähmt blitzartig. Es wird zwar immer behauptet, daß Tiere nach einem Bolzenschuss vollständig betäubt wären - aber eine schlüssige Beweisführung halte ich persönlich für ausgeschlossen. Ich hoffe allerdings von ganzem Herzen, daß er tatsächlich das Bewußtsein vollständig ausschaltet. Im Namen all der Millionen Tiere, die täglich geschlachtet werden.
Es ist ungleich schwieriger, beim Pferd den richtigen Punkt für den korrekten Bolzenschuß zu finden und wenn der nicht exakt sitzt, sehen Sie ein panisches, sich vor Angst und Schmerz bepinkelndes Lebewesen. Dieses mag sich niemand vorstellen, wenn er an dessen Stelle wäre.
Den zweiten Schuss zu setzen ist ungleich schwieriger, da das Tier bestimmt nicht mehr stillhält. Dazu kommt der Zeitraum, bis der Schlächter nachgeladen hat. Erst danach wird die Kehle durchgeschnitten.
Der Gesetzgeber schreibt vor, daß der tödliche Kehlschnitt innerhalb 60 Sekunden erfolgen muß. Der Grund: Danach läß die Betäubung oder Lähmung nach. Es wird geschätzt, daß etwa jedes 5. Tier ohne ausreichende Betäubng geschlachtet wird.
Es existiert hier zB ein bis ins Mark schockierendes Video aus einem EU Schlachthof, in dem deutlich zu sehen ist, wie ein Rind nach dem Kehlschnitt versucht zu Brüllen und dabei sein eigenes Blut einatmet.
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